28. September 2017

FRECHER.FRISCHER.FISCHER

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und die AZ hat es freundlich vermeldet: Ich kandidiere für den Einwohnerrat Buchs. Als Parteiloser wird dieser Weg kein leichter sein, da ich viele Listenstimmen brauchen werde, um überhaupt einen Sitz im Parlament zu holen. Aber, ich bin guten Mutes und freue mich auf diese Herausforderung. Challenge accepted! 



Die am häufigsten gestellte Frage in diesen Tagen lautet verständlicherweise „Warum?“. Nun, die Antwort ist einfach, es gibt viele Gründe. Der wichtigste vielleicht, ich möchte mich für die Gesellschaft und den Ort in dem ich lebe aktiv engagieren. Es  bringt nichts, am Stammtisch zu poltern, die Faust im Sack zu machen, sich über Wahlresultate oder politische Entscheide zu ärgern. Handeln ist gefragt! Aufstehen gegen populistische Tendenzen und gegen extremistische Meinungen, denen eine Stimme geben, die selber nicht gerne zuvorderst stehen. Eine Gemeinde wie Buchs ist ein spannender Mikrokosmos, der gehegt und gepflegt werden will. Packen wir es an! 

Steckbrief Reto Fischer, 5033 Buchs AG

  • Geboren am 30.04.1970 in Aarau
  • Heimatort Aarau & Jonen AG
  • Nationalität CH
  • Wohnhaft in Buchs seit 2013
  • Beruf Journalist, Marketingfachmann und Lehrer
  • Parteilos
  • Aktiv im Vorstand des FC Buchs, ehrenamtlicher Helfer im Wohnheim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende und im Vorstand Verein Maienzugvorabend Aarau
Was Leute über mich sagen
"Macher", "Schnelldenker", "flexibel", "sehr kommunikativ", "unkompliziert", "weltoffen", "manchmal ein ziemlicher Freigeist", "interessiert", "guter Zuhörer", "engangiert", "mehrsprachig", "sozial, "er mag die Menschen", "direkt". 

Welche offenen Baustellen gibt es in Buchs?

Attraktive Angebote für Jugendliche. Aktives Dorfleben. Bezahlbare Wohnungen, inkl. Angebot an Alterswohnungen. Fehlende Kitas. Bessere Integration der ausländischen Wohnbevölkerung. Offene Zukunft Bärenrank. Mögliche Kooperationen mit Aarau. Verkehrsberuhigung Region Wynenfeld. Förderung Juniorenarbeit FC Buchs. Mehr Kultur für alle. Zusammenarbeit der Vereine. Leere Kassen. 

 
Wer ich bin und wofür ich stehe
Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön, dass Sie sich Zeit nehmen für mich und meine Kandidatur. Entsprechend möchte ich auch nicht allzu lange werden, sondern Ihnen in kurzen Worten aufzeigen, wer ich bin und warum ich mich dank ihrer Stimme auf das Abenteuer Politik einlassen möchte.


Geboren und aufgewachsen in Aarau, war Buchs für mich seit frühester Jugend immer wieder einen Ausflug wert. Das lag einereits daran, dass ein Teil meiner Verwandtschaft bis heute hier wohnhaft ist, aber auch, weil ich über den Leichtathletik- und den Handballsport immer wieder neue Kontakte knüpfen konnte nach Buchs, zum Teil Freundschaften, welche bis heute anhalten. Nach Abstechern nach Luzern, Zofingen und Marseille bin ich schliesslich vor vier Jahren, über Aarau, in Buchs sesshaft geworden und ich darf sagen, ich fühle mich sehr wohl und äusserst integriert hier. Entsprechend kam dann ziemlich schnell der Wunsch auf, mich in der Gemeinde aktiv einzubringen. So bin ich Mitglied des FC Buchs, kümmere mich im Vorstand um die Öffentlichkeitsarbeit, bin ein regelmässiger Gast der Veranstaltungen, welche vom Kulturverein Buchsbaum organisiert werden und wenn ich mal fein auswärts essen möchte, werde ich in der Gemeinde genau so fündig. Natürlich geniesse ich auch das vielfältige Einkaufsangebot, welches zahlreiche Läden bietet, die mein Hobbykoch- und Geniesserherz höher schlagen lassen. Knuspriges Brot vom örtlichen Beck, saftiges Fleisch vom Metzger, knackiges Gemüse und wunderbare, orientalische Gewürze an der Aarauerstrasse. Aber auch der Garagist ist gleich um die Ecke, die Post Mitten im Dorf und an der Tramhaltestelle gibts am Sonntag eine druckfrische Zeitung. Kurz, in Buchs finde ich Tag für Tag all das, was ich zum Leben brauche. Ein Luxus, welchem wir in Zeiten der Globalisierung Sorge tragen sollten!

Buchs ist aber noch viel mehr. Meine Wohngemeinde bietet Menschen aus allen Herren Ländern eine Heimat. Wenn ich auf dem Fussballplatz Wynenfeld die Trainings der Junioren beobachte, höre ich manchmal ein babylonisches Sprachengewirr, welches den charmanten Touch einer Grossstadt hat. Ähnlich erging es mir, als ich im Rösslimatt-Quartier wohnhaft war, aus den Küchen hat es am Abend immer fein geduftet und hinter den Küchenscheiben, die Menschen mit ihren Sprachen aus aller Welt, alle mit ihrer ganz persönlichen Geschichte. Genau diese Geschichten sind es, die mich interessieren und es sind diese Geschichten, die Buchs zu dem machen, was es ist. Dieser Mix aus alteingessenenen Buchserinnen und Buchser, die viel zu erzählen wissen und unser Geschichtsbuch sind und den vielen zugewanderten Buchserinnen und Buchser - sei es aus Schaffhausen oder Genf, aus Pristina oder Istanbul. Faszinierend, aber gleichzeitig eine Herausforderung für alle!


Dazu fällt mir eine Geschichte ein: In Marseille hat mir einmal ein 91jähriger Franzose, während einer Diskussion zum Thema Multikulti-Gesellschaft, gesagt, dass es ihm egal sei ob jemand Franzose oder Nicht-Franzose oder Christ oder Muslim sei. Primär gehe es um den Menschen und wenn sich jemand dafür entschieden hätte, in "seinem" Marseille zu wohnen, dann sei er, sofern er sich zu benehmen wisse (!), herzlich willkommen und dürfe sich gerne "Local" nennen. Okay, der Vergleich mag hinken, denn unser Buchs hat anstatt einer Million Einwohner wie Marseille knappe 8'000 "Locals", aber trotzdem denke ich, dass es Parallelen gibt. Buchs hat seit jeher viele Menschen angelockt, sei es durch die schweizweit bekannte Industrie, das nahe KSA oder die Kantonsverwaltung in Aarau. Schon in den sechziger Jahren entstanden im Wynenfeld mehrere moderne Industriebetriebe. Das "Wynecenter", das Industriegebiet Neubuchs, sowie das Gewerbezentrum Hunzikermatte ziehen täglich unzählige BesucherInnen und nicht viel weniger ArbeiterInnen an. Entsprechend ist Buchs ein Schmelztigel verschiedener Persönlichkeiten und deren Lebensformen. Dies wird vorallem sichtbar, wenn man von der Aarauerstrasse her ins Dorf fährt. All diese Kulturen unter einen Hut zu bringen, dürfte für uns eine der grossen Herausforderungen der nächsten Jahre werden. Sei es im Schulwesen, im Verein oder im gewöhnlichen Alltag. Miteinander, einander verstehen und gegenseitig akzeptieren, zusammen LEBEN halt.

Wie zu Beginn erwähnt, liegen meine Stärken in den Bereichen Integration, Jugend/Kinder, Bildung, Sport, Gesellschaft und Kultur. Für genau diese Themen möchte ich mich in meiner Wohngemeinde einsetzen. Ich will als Einwohnerrat von Buchs Veränderungen anstreben, gute Ideen fördern und bewährte Traditionen erhalten. So dass Buchs nicht nur eine äusserst lebenswerte Gemeinde ist und bleibt, sondern in Zukunft noch lebenswerter wird. Darum wäre ich gerne IHRE kräftige Stimme in der Buchser Politik. Ganz bewusst parteilos, um noch näher am Puls der Menschen zu sein, fernab von Parteibüchern und vorgekauten Meinungen.

WICHTIG: Damit ich einen Sitz gewinnen kann, brauche ist als parteiloser Einzelkandidat möglichst viele Listenstimmen. Benutzen Sie also meine Liste und ergänzen Sie diese, falls Sie das möchten, mit den anderen Kandidaten, welchen Sie noch Ihre Stimme geben möchten. Danke!  

Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme am Sonntag, 26. November 2017. 
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