29. Dezember 2011

Wer wird RTL-DschungelkönigIn 2012?

Noch ein Startplatz ist frei, für die RTL-Dschungelshow "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!". Im neuen Jahr geht es los, genauer am 13. Januar, die Kandidatinnen und Kandidaten stehen schon in den Startlöchern. Wer ist dabei und wer hat Gewinnchancen? Hier ein erster Überblick:

Jazzy

Jazzy von der Girlie-Band Tic Tac Toe (Spitzentitel: “Ich find Dich scheiße!”, “Verpiss dich!”) heißt eigentlich Marlene Tackenberg und ist auch schon 36. Eine klassische Besetzung für den RTL-Dschungel. In den 90ern Erfolg. Danach: nix mehr. Heute kellnert sie angeblich beim Italiener und braucht dringend Geld. Sie könnte die freche Intrigantin im Dschungel geben. Noch in Erinnerung ist die Mega-Zickerei der “Ich find dich scheiße!”-Mädels bei ihrer “Comeback”-Pressekonferenz 1997 (“Ricky - jetzt reicht's”). Dschungel-Prognose: Auf jeden Fall ein Gewinn für die Show. Könnte unter den letzten dreien landen, wird aber nicht gewinnen.

Daniel Lopes

Ach Gott, der Lopes! Der war bei der ersten aller “DSDS”-Staffeln mit von der Partie und hatte sich sogar für eine PR-Affäre mit Co-Kandidatin Juliette Schoppmann hergegeben. Kaum zu glauben, dass man die Sendung, also “DSDS”, damals noch ernst nahm. Na ja. Seither war Schönling Daniel u.a. auf der ProSieben-Alm und beim “Promi-Boxen” mit von der Partie. Und jetzt halt im Dschungel. Dschungel-Prognose: Bestenfalls Mittelfeld, weil wahrscheinlich langweilig. Die Tatsache, dass er schon auf der Alm durchgereicht wurde, spricht außerdem gegen ihn. Er hat zu wenig Potenzial für Überraschungen.

Kim Gloss

Kim wer? Ehemals Debowski. Das 19-jährige Hühnchen mit dem pfundweise aufgetragenen rosa Lippenstift stammt auch aus dem “DSDS”-Fundus. Vielleicht ist eine abgekartete Amour mit Mr. Lopes drin? Nach eigenen Angaben ist Kim Gloss “schminksüchtig”. Dschungel-Prognose: Entweder ein Totalausfall oder ein echter Gewinn für die Show. Auf Dschungel-Natter Sarah Knappik hätte bei der vergangenen Staffel auch keiner eine Kakerlake gesetzt. Kim Gloss könnte zur Camp-Tussi mit hohem Nerv-Faktor avancieren. Solche Leute braucht die Show. Aber Dschungelkönigin - no way!

Brigitte Nielsen

Die Trash-Queen der Sendung. Gestählt durch zig B-Movies, kosmetische Operationen und schlimmste Pseudo-Dokus über den Raubbau an ihrem Körper. Die Nielsen ist der Star der Show, wie in der vergangenen Staffel der ewige Kommunarde Rainer Langhans. Die Nielsen war auch schon in der italienischen Dschungel-Show zu Gast und wird sicher dankbares Objekt der einen oder anderen Witzelei der Moderatoren. Dschungel-Prognose: Gutes Mittelfeld, dankbares Spott-Opfer, aber praktisch null Siegeschancen, weil zu abgenudelt.


Radost Bokel

Radost Bokel, einzig und allein und immer noch ausschließlich bekannt für ihre Titelrolle in der “Momo”-Verfilmung von anno dazumal ist sicher eine Kandidatin, mit der man nicht gerechnet hat. Sie ist wahrscheinlich auch noch nicht gar so abgestumpft wie die Profis im Camp. Dafür kann sie sich nachts am Lagerfeuer wortreich ausheulen, dass man sie immer nur auf diese blöde “Momo”-Rolle reduziert. Dschungel-Prognose: Entweder sie bekommt einen Zusammenbruch und muss früh raus oder sie kommt weit. Entwicklungspotenzial ist da, vielleicht sogar Chancen auf den Sieg.




Micaela Schäfer

Noch so ein Profi von der traurigen Gestalt. Porno-Messen, Nackt-Kalender, Big Brother, “Supertalent”. Das sind so die Stationen der Micaela Schäfer. Da ist die Dschungelshow doch endlich mal was mit Substanz und Niveau! Vergleichsweise. Sie wird gewiss nicht zögern, sich am Camp-Tümpel nackig zu machen und mit den Herren einzulassen. Konflikte mit Busen-Oma Nielsen sind programmiert. Dschungel-Prognose: oberes Mittelfeld bis Finale wg. der Schauwerte. Aber keine Siegeschancen.

Martin Kesici

Ein Musikus von der ganz jämmerlichen Gestalt. Hat beim “DSDS” für Arme bei Sat.1 (“Star Search”) irgendwann in grauer Vorzeit mal gewonnen. Später hat er mit “Sex, Drugs & Castingshows” eine Art Möchtegern-Enthüllungsbuch über die Casting-Branche geschrieben. “Möchtegern”, weil er immer noch gern dabei sein möchte. Das Echo blieb verhalten, bzw. verhallte ungehört. Bisheriger “Karriere”-Höhepunkt war die Teilnahme an der RTL2-Sendung "Tattoo Attack- Deutsche Promis stechen zu". Dschungel-Prognose: Wird sich vermutlich als harter Bursche im Camp aufspielen wollen, was ihm (natürlich) misslingt. Gegen Hardcore-Weiber wie die Nielsen ist dieser Typ ein Weichei. Kommt trotzdem recht weit, weil die anderen Kerle in der Show noch größere Luschen sind. Wird peinliche Team-Rituale erfinden, aber nicht gewinnen.

Rocco Stark

Nie gehört? Ich auch nicht. Der Jung-Mime fühlt sich von seinem Papa Uwe Ochsenknecht nicht genug gefördert und will jetzt im Dschungelcamp zeigen, was er wirklich drauf hat. Wir ahnen: eine sehr, sehr schlechte Idee. Der junge Mann passt nicht so recht ins Camp und wenn man ihm etwas Gutes wünschen will, dann, dass er früh rausgewählt wird. Dschungel-Prognose: Füll-Material, bei dem die Macher ausnahmsweise kein glückliches Händchen bewiesen haben. Ein frühes Aus wäre gut für ihn, was er aber wahrscheinlich nie kapieren wird.

Ramona Leiß

Die Überraschungs-Kandidatin! Fernseh-Urgestein (“ZDF Fernsehgarten”, “Knoff-Hoff-Show”, “Aktuelle Schaubude”), studierte Germanistin und bekennende Lesbe! Ramona Leiß hat wirklich was erlebt und sie hatte keiner vorher auf dem Zettel. Kompliment an die Macher der Dschungelshow. Die Frau hat was zu erzählen und ist gewiss hart im Nehmen. Dschungel-Prognose: Riesen-Potenzial. Ramona Leiß, vermutlich die Top-Favoritin für den Dschungel-Thron.

Nachtrag: Der Fussballer Ailton und der Schweizer Magier Vincent Raven sollen laut deutschen Medien das Dschungelteam 2012 vervollständigen. Ailton dürfte somit der neue Favorit sein...

Quelle: Meedia.de

22. Dezember 2011

Monsieur Fischer Blog 2011: Die Statistik

Als grossen Statistik-Freak würde ich mich nicht bezeichnen, trotzdem freue ich mich regelmässig darauf, am Jahresende zu sehen, ob denn noch jemand meinen Blog liest. Und siehe da. Ja! Über eine halbe Million Menschen waren 2011 zu Besuch beim virtuellen Monsieur Fischer. Ein sehr grosser Teil der Besucher kommt regelmässig Tag für Tag - und dann via Facebook. Dass die Quote der regelmässigen LeserInnen gross ist, das freut mich natürlich ganz besonders. Die meisten Gäste kommen aus Deutschland, gefolgt von der Schweiz und Österreich. Was wohl nicht zuletzt an der deutschen Sprache liegen dürfte... aber natürlich gibts auch die Exoten: über 26'000 Mal hatte ich im 2011 Besuch aus den USA, ein paar Tausend kamen aus Frankreich, Holland oder England. Aber auch Polen und Russland sind in den Top Ten. Häufig landen Menschen aufgrund einer Google-Suchanfrage bei mir, da ich bei ein paar Suchbegriffen und Bildern gut platziert bin im Google-Ranking schwemmt es mir entsprechend häufig Menschen aus der halben Welt auf meine Seite. Die Verweilzeit der Gäste ist durchaus akzeptabel, sprich, zumindest wer aus den deutschsprachigen Regionen kommt, nimmt sich dann auch Zeit, zu lesen was der Mann da schreibt. Die meisten Besuche gabs - im Monatsvergleich - übrigens im April 2011. 

Die beliebtesten Posts und Suchbegriffe im 2011? Bitte sehr. Auf Platz 1 "Heute ist Weltmännertag", Platz 2 "Natascha Kampusch im ORF" und Platz 3 "Er ist ein Star, lasst ihn nicht raus!". Ebenfalls gut gelesen waren Themen wie Facebook oder Medien. Bei den Suchbegriffen sind zur Hauptsache Personen auf den vordersten Rängen. Erneut Natascha Kampusch, Katrin Bauerfeind, Stefan Raab, Die Simpsons, Lea Linster, Nena oder die Peanuts. Als "normaler" Begriff konnte sich die Tour de France im 2011 etablieren. Obwohl die Tour in dem Jahr ja so langweilig war wie noch nie... 

Lustig ist übrigens auch zu beobachten, mit welchen Betriebssystemen oder Geräten die Menschen auf meinen Blog surfen. Da ist mit einem riesigen Vorsprung Windows auf Platz 1, dahinter folgen dann Mac und auf Platz 3 bereits das iPhone. Android? Unter ferner liefen. Bei den Browsern führt 2011 der Firefox, vor dem IE und Safari. 

In diesem Sinne, ein DankeSchön an meine treue Leserschaft. Auch in diesem Jahr konnte ich in Sachen Leserschaft noch einmal zulegen, was nach all den Jahren keine Selbstverständlichkeit ist. Frohe Festtage allerseits schon mal und einen guten Rutsch. Natürlich bleibt der Blog über die Feiertage nicht ganz geschlossen, da ich aber On Tour durch Ostdeutschland - freue mich riesig! - bin, weiss ich noch nicht, wie viel Zeit und Muse ich habe, mich um die Seite zu kümmern. Man liest sich! 

21. Dezember 2011

KIm Jong Il lebt!

Ja, es ist so wie bei Elvis. Auch Kim Jong Il hat seinen Tod nur inszeniert, um ungestört seiner wahren Leidenschaft nachgehen zu können: DJ Kim Jong Il hängt Nacht für Nacht in Clubs ab und steht hinter den Plattentellern. Und er kennt sie alle, egal ob David Guetta oder Moby. Ihr glaubt mir nicht? Bitte sehr, hier die exklusiven Beweisfotos. 







Quelle: http://kimjongildroppingthebass.tumblr.com/

20. Dezember 2011

Jahresrückblick 2011: Politik, Technik & Co.

Gestern hab ich ja an dieser Stelle Themen wie Musik, Kino, Bücher oder TV abgehandelt. Heute folgt nun also Teil zwei vom Jahresrückblick, weg von den Soft-Themen, hin zu den harten Fakten. Angefangen mit...

Politik 2011


Es war ein ereignisreiches Jahr in Sachen Politik. Schon nur die Entwicklungen in den arabischen Ländern, Wahnsinn! Revolutionen in Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien, Bahrain, Jemen... dabei mussten viele langjährige Diktatoren ihren Platz räumen und das Land verlassen. Wer trotzdem geblieben ist, wurde umgehend gelyncht: Muammar Gadaffi könnte ein Lied davon singen, könnte er denn noch singen. Das zweite beherrschende Thema war sicher die Euro-Krise. Es vergeht bis heute kein Tag, an dem nicht irgend ein Land oder eine Bank neu geratet wird wird von diesen tollen Rating-Agenturen. Meine Theorie ist ja, dass die Krise nur genau wegen diesen Agenturen entstanden ist, also eine künstliche und herbeigeredete Krise. Nun, der Euro ist am Boden, die Schweiz steht in Sachen Importen mit dem Rücken zur Wand und weiterhin ist nicht ganz sicher, wie lange es den Euro denn noch gibt. Diesbezüglich dürfte 2012 spannend werden. 2011 war aber auch ein Wahljahr. Im Aargau gab es keine grossen Überraschungen, ausser dass die Mitte-Parteien zulegen konnten. Auch bei den Bundesratswahlen gab es keine Sensation, die SVP hat verloren. Find ich gut. Ach ja, ein Satz vielleicht noch zu Frau Merkel. Die musste sich ja im vergangenen Jahr viel Kritik anhören. Ich finde, wenigstens macht sie was und setzt sich ein. Da könnte sich so manches Polit-Grossmaul eine Scheibe von abschneiden. Und ja, seit diesem Jahr bin ich nach 20 Jahren Abstinenz wieder Mitglied einer Partei... 

Technik 2011


Da gibts nicht wirklich viel zu erzählen. Den neuen Fernseher habe ich ja gestern schon erwähnt. Eine coole Stereo-Anlage mit iPhone-Dok gabs auch noch. Mein iPad ist immer noch das alte und das iPhone ist zwar 4 aber nicht S. In Sachen Kopfhörer hab ich mich auf Sennheiser eingschossen und zwei tolle Exemplare gekauft. Zwei? Eventuell waren es auch drei, ich Held schaffe es immer wieder, diese Dinger irgendwo liegen zu lassen. Zu erwähnen an dieser Stelle sicher das Ableben von Steve Jobs, ein Genie hat Adieu gesagt. Wohin der Weg Apple in Zukunft bringt, wird sich weisen. 

Games 2011


Auch hier, tote Hose im 2011. Klar, die EA Sports FIFA Sachen hab ich mir gekauft. Wobei mich in diesem Jahr das Managerspiel mehr überzeugt hat, als die Zocker-Version. Aber so wirklich viel gespielt hab ich beide nicht. Mangels Zeit. Gut so, denn bekanntlich game ich eh nur dann, wenn mir nichts besseres einfällt. Analog dem TV schauen. Ein, zwei Ballergames hab ich mir noch zugelegt, die waren allerdings gratis. Da das Sony Network ja eine Panne hatte, wurde die Kundschaft damit ruhig gestellt. Aber ich kenn nicht mal die Namen, irgendwelche Endzeit-Spiele. Nicht so mein Ding. Aber weil auch die Kategorie nun sehr kurz ausgefallen ist, ergänze ich den Jahresrückblick spontan mit einem neuen Thema... 

Freizeit 2011


Es muss ja nicht immer Aarau sein. Ganz unter diesem Motto hab ich mich in diesem Jahr daran erinnert, dass es ja noch andere Städte gibt in der Schweiz. So war ich gleich mehrfach in Basel, kann da das Hotel Teufelhof heiss empfehlen. Auch Bern stand auf dem Programm, das Busker-Festival bleibt mir in sehr guter Erinnerung. Aber auch Luzern, Zürich, Lausanne, Zofingen oder Winterthur standen mal wieder auf dem Programm. Zum Ende des Jahres gehts nach Ostdeutschland und auch 2012 kündigt sich mit ein paar tollen Ausflügen bereits jetzt an - Wallis, Schlaaand, La France oder Norwegen sind nur ein paar Stichworte. Wiederentdeckt habe ich ein altes Hobby von mir: das Fotografieren. Danke Bine! Zu erwähnen eventuell auch noch das Jubiläumsfestival vom KiFF im Schachen, ein tolles Konzert von Element of Crime, ebenso "Musig i de Altstadt" - wo zwar das Wetter mal wieder nicht so super war, was aber der Stimmung keinen Abbruch getan hat. Auch im Openair Kino war ich zwei, dreimal. Da gilt das gleiche: das Wetter hätte besser sein können. In Sachen Beizenkultur noch eine kurze Bemerkung: Mit dem 3. Stock und der Tuchlaube haben sich in der Kantonshauptstadt in diesem Jahr zwei tolle Lokalitäten etabliert. Orte, wo man gerne hingeht. Nicht zu vergessen, dass auch das Sevilla weiterhin als "die Beiz" in Aarau glänzt. Und auch an der Aare war ich in diesem Jahr öfters anzutreffen, das dürfte sich auch 2012 nicht ändern. Naherholungsgebiet olé! 

Medienthemen 2011


Oh ja, es war irgendwie viel los im 2011. Natürlich stand lange Japan im Mittelpunkt. Die Naturkatastrophe und der anschliessende Atom-GAU waren aber auch echt krass. Mir taten vor allem die Menschen leid, welche - einmal mehr - alles verloren haben und von der Regierung dann auch noch zünftig belogen wurden was die Strahlenbelastung anging. Dass in Europa danach der Druck auf die Atomlobby gewachsen ist, war ein Lichtblick. Allerdings geht es mir persönlich immer noch zu lange, bis zum Atomausstieg. Das Unglück in Norwegen, die Neo-Nazi-Verfassungsschützer in Deutschland, Strauss-Kahn, Missbrauch an Kindern, Occupy the Wallstreet, Karl-Theodor zu Guttenberg, EHEC, Zebrastreifen, die schielende Heidi, Mord und Totschlag. Die Boulevard-Medien konnten sich über Themen nicht beklagen. Bei der Hochzeit von Kate und William war ich natürlich auch dabei, obwohl der Kuss ja schon etwas enttäuschend war. Ebenfalls im Gespräch natürlich das Attentat von Oslo, welches ich irgendwie gar nicht richtig mitgekriegt habe, weil ich am Vorabend im Boiler war und da einen wunderbaren Menschen getroffen habe... Alles in allem kann man aber wohl auch nach dem Jahr 2011 nicht abstreiten, dass die Welt bzw. die Gesellschaft spinnt.

Bye bye 2011


Auch im 2011 mussten wir uns von ein vielen Menschen für immer verabschieden. In meiner Erinnerung bleiben, werden die folgenden Namen und Lebensgeschichten - aus ganz verschiedenen Gründen:

  • Bernd Eichinger, Regisseur
  • John Berry, Filmkomponist
  • Gary Moore, Musiker
  • Peter Alexander, Sänger
  • Annie Girardot, Schauspielerin
  • Liz Taylor, Schauspielerin
  • Witta Pohl, Schauspielerin
  • Osama Bin Laden, Al Kaida Chef
  • Seve Ballesteros, Golfer
  • Gunter Sachs, Fotograf
  • Peter Falk, Colombo
  • Leo Kirch, Medienunternehmer
  • Amy Winehouse, Sängerin
  • Bernd Clüver, Schlagersänger
  • Loriot, Humorist
  • Steve Jobs, Mr. Apple
  • Ueli Prager, Mr. Mövenpick
  • Muammar al-Gadaffi, Diktator
  • Marco Simoncelli, Töffrennfahrer
  • Joe Frazier, Boxer
  • Ludwig Hirsch, Liedermacher
  • Socrates, Fussballer
  • Walter Giller, Schauspieler
  • Big Brother Cora, Mediensternchen
  • Peter Zinsli, Ländlerkönig
  • Ken Russell, Regisseur
  • Roger Beglinger, DJ Energy
  • Nella Martinetti, Schlagersängerin


Person des Jahres 2011

Auch mit dieser kleinen, aber feinen Tradition möchte ich in meinem Jahresrückblick nicht brechen. Letztes Jahr war es noch Aung San Suu Kyi aus Burma/Myanmar. In diesem Jahr fiel mir die Wahl "leicht". Mein Mann des Jahres ist mein Opa, Georg Hüssy-Suter. Er ist am 5. September dieses Jahres in einem schönen Alter still von uns gegangen. Es vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Erst recht jetzt in der Weihnachtszeit. Schliesslich war er noch der Letzte meiner ursprünglich vier Grosseltern. Darum, an dieser Stelle noch einmal:   

Au revoir mon héro! 


19. Dezember 2011

Jahresrückblick 2011: Musik, Kino & Co.

Es ist wieder soweit, Monsieur Fischer rechnet ab. Wieder ein Jahr um und das vergangene Jahr muss nun gerade stehen dafür, was es war. Sowohl privat als auch geschäftlich hat sich so einiges verändert, zum positiven. So gesehen war das Jahr 2011 - mit einigen Abstrichen - ein gutes Jahr. Dank einem ganz tollen Menschen sogar ein sehr gutes Jahr. Oder wie Robbie Williams und Frank Sinatra sangen "It was a very good year....". Womit wir auch schon bei der ersten Kategorie wären... 

Musik 2011


War es ein guter Jahrgang? Hmmm, schwierig. Sagen wir mal so, es sind - alle Jahre wieder - extrem viele neue Songs auf den Markt gekommen, das meiste war allerdings Mist. Zumindest in meinen Augen. Aber natürlich gab es auch im Jahr 2011 wieder ein paar Schmankerl, dazu gleich mehr. Ich bin aber in diesem Jahr vor allem durch einen ganz besonderen Menschen an ganz besondere Musik gekommen. Und hab so auch Bands live gesehen, die ich sonst vermutlich verpasst hätte: Young Rebel Set, Chuck Ragan & The Revival Tour, ScherbeKontraBass, Angus & Julia Stone, Greg Laswell und natürlich Glen Hansard, welcher ganz klar - neben Stephan Eicher - das Konzert des Jahres abgeliefert hat. So eine Stimmung wie im Parterre in Basel hab ich noch ganz selten erlebt. Der pure Frust war dagegen Luka Bloom, welcher im KiFF enttäuscht hat. Meine Meinung... Aber nun zu den Neuheiten, welche mir in diesem Jahr geblieben sind. Da gehört sicher Tim Benzko, seine Songs sind mir positiv aufgefallen und begleiten mich auf dem iPhone. Aber das meistgehörte Album des Jahres ist vermutlich das neue von Adele. Hammer! Ebenso positiv aufgefallen sind mir die Stimmen von Anna Aaron und Boy. Auch Marlon Roudettes Single "New Age" fand ich ganz okay. Nicht mehr hören kann ich Lady Gaga oder den ganzen R'n'B-Mist aus den USA. Zum heimlichen Song des Jahres erkläre ich aber... Die Bosse feat. Anna Loos "Frankfurt Oder". 




Bücher 2011

Nun, zum ganz grossen Leseratte bin ich auch im abgelaufenen Jahr nicht geworden. Ich hab mich ertappt, dass ich regelmässig das NEON-Magazin gekauft habe am Kiosk. Es erinnert mich irgendwie an die Tempo- oder Wiener-Zeiten von früher... Dazu regelmässig ein Blick in verschiedene Zeitungen und zwischendurch mal ein Sachbuch. Und natürlich "Schossgebete" von Charlotte Roche. Das wars dann schon fast. Wobei nein, Moment. Hörbücher sei dank hab ich mich sogar noch ein bisschen um die Belletristik 2011 gekümmert. Unter anderem dabei waren: 

- Dieter Nuhr "Der ultimative Ratgeber für alles"
- Sabine Kügler "Dschungelkind"
- Elton "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen..."
- Friedrich Dürrenmatt "Der Richter und sein Henker"
- Martin Rütter "Wie immer Chefsache"

Kino 2011


Leider hat sich auch in diesem Jahr nicht viel daran geändert, dass in Aarau die allermeisten Filme in Deutsch laufen. Vorbei ist es mit den Originalausgaben, vorbei ist es mit den tollen Stimmen von Robert De Niro und Co. Wobei zumindest bei ihm die Synchronstimme mit Christian Brückner genial besetzt ist. Trotzdem war ich in diesem Jahr öfter im Kino als auch schon. Was ist mir geblieben? "Klitschko" war interessant, "Hangover 2" sehr lustig, gleiches gilt auch für "Bridemaids" und "Männerherzen 2". Schlicht genial fand ich "Black Swan"! Zudem hab ich  - wer hätte das gedacht - Gefallen an der Twilight-Serie gefunden, liegt aber eher weniger am Inhalt als vielmehr an der genialen Musik und der Art, wie die Filme gemacht sind. So im Stil von Musikvideos halt. Und ja, Kristen Stewart hat vermutlich auch ihren Teil dazu beigetragen. 

Sport 2011


Nun, nennen wir 2011 in Sachen Sport mal eher "durchzogen". Es gab keine Fussball-WM und auch auf Olympische Spiele mussten wir verzichten. Klar, an der Handball WM hat Frankreich seinen Titel erfolgreich verteidigt und les Bleus haben sich - ganz im Gegensatz zur Schweiz - auch für die Fussball EM 2012 qualifiziert. Aber eben, so wirklich Stimmung aufkommen wollte in diesem Jahr nicht, was das Thema Sport anging. In der Bundesliga gab es mit dem BVB einen überraschenden, aber absolut verdienten Meister. In der CL überzeugen der FC Basel (jetzt gegen die Bayern) und Marseille (jetzt gegen Inter). Die Formel 1 war dank Sebastian Vettel nicht so wirklich spannend, aber der Junge hat es echt im Griff und wird die Szene wohl längerfristig beherrschen. Besonders gefreut haben mich 2011 die Herren Didier Cuche und Roger Federer. Beide schon ein bisschen in die Jahre gekommen, beide wurden schon abgeschrieben und beide haben allen Kritikern gezeigt, dass noch lange nicht Schluss ist. Bravo! Ebenfalls in guter Erinnerung bleibt die Rugby WM in Neuseeland, wo ich den Gastgebern den Sieg durchaus gegönnt habe. Noch ein Wort zum FC Aarau? Ach, spielen die immer noch. Nun, ich war glaub ganze fünf Mal im Stadion in diesem Jahr. Ein paar Spiele hab ich beim SSF gesehen. Alles ganz nett. Vor allem der junge Tobias Widmer gefällt mir gut und auch Gashi/Dabo wissen vorne zu überzeugen. Aber seit ich von meinem Coiffeur gehört habe, dass der FC Aarau sowieso nicht aufsteigen will oder kann, ist mir die Lust etwas vergangen. Die Situation erinnert mich ein bisschen an den EHC Aarau, wo es früher auch immer um den Aufstieg ging, aber am Schluss wollte man dann doch nicht. Oder eben, konnte bzw. durfte nicht. Und da in Aarau das neue Stadion irgendwie in Vergessenheit geraten ist, hält sich auch bei mir die Lust an zweitklassigem Fussball eher in Grenzen. 

TV 2011


Mein TV-Konsum ist auch in diesem Jahr wieder gesunken. Zwar hab ich mir einen neuen, tollen, grossen Flimmerkasten gekauft, der jetzt auch Internet und 3D kann... aber das ändert nichts daran, dass ich TV fast nur dann schaue, wenn ich wirklich nichts besseres zu tun habe. Oder zum Einschlafen. Auch 2011 bin ich ein Fan von Stefan Raab und von Harald Schmidt geblieben. Die Raab-Events nehm ich mir - Swisscom TV sei dank - meistens auf und schau sie mir dann ohne Werbung an. So richtig begeistern kann ich mich derzeit auch für "The Voice Of Germany", da sind tatsächlich ein paar wirklich gute Stimmen am Start. Und die Jury ist ebenfalls durchaus kompetent. Tja und sonst? Mal ein Fussballspiel über Sky. Tour de France hab ich keine Minute gesehen und Filme meist auch nur noch über Pay Per View, da gibts keine Werbung und sie beginnen dann, wenn man Zeit und Lust hat. Und ja, ich steh dazu: Ich mag die "Promi Kocharena" auf VOX - kommt aber nur einmal im Monat. Nicht zu vergessen: Thomas Gottschalk hat Adieu gesagt bei "Wetten dass..." und ein Nachfolger steht noch immer nicht fest. Herr Bellut, ich ruf sie mal an, okay? 

Soweit der erste Teil vom Jahresrückblick 2011. Morgen geht es weiter mit Teil 2.  Themen wie Politik, Gesellschaft und Medien stehen auf dem Programm.